Wir verlassen das kleine Inselparadies Con Dao und reisen weiter über Ho Chi Minh mit dem Flugzeug in nördliche Richtung nach Da Lat. Die etwa auf 1500 Meter hoch gelegene mittelgroße Stadt im Hinterland Da Lat wird auch Blumenstadt genannt und ist bekannt für das milde und pflanzenfreundliche Klima. Die ersten Eindrücke der Berge und Wälder erinnern ein wenig an den Schwarzwald. Wir übernachten für drei Nächte in einem kleinen gemütlichen Hotel etwas außerhalb und erkunden die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß. Am Stadtsee unternehmen wir eine Tretbootfahrt, erkunden den lokalen Markt und besuchen das Crazy House, welches für seine spezielle Architektur ohne gerade Wände und Klettertreppen bekannt ist. Ein wahres Kletterparadies für Emil und Theo.
























































Wir unternehmen einen Ausflug zum nahegelegenen Datanla Wasserfall, fahren mit der städtischen Seilbahn über Pinienwälder und besuchen einen der vielen Blumenparks. Morgens gibt es oft ein Banh Mi (Baguette mit Gemüse und Ei) und einen vietnamesischen Eistee auf die Hand und mittags eine klassische PHO Suppe (Nudelsuppe mit Gemüse und Fleisch). Die Temperaturen sind tagsüber bei angenehmen 23C Grad und nachts brauchen wir keine Klimaanlage zum schlafen.






































Für die Weiterreise haben wir uns für eine abenteuerlichere Variante entschieden. Vom Dalat Busterminal fahren wir mittags mit einem „Sleeper“ Bus (nur Liegeplätze) zur nächsten großen Stadt an der Küste, Nah Trang. Auf der kurvenreichen Strecke müssen wir die Kinder fest halten, damit sie nicht durch den Bus geschleudert werden. Zum Glück können wir mit einer anderen vietnamesischen Familie die Plätze tauschen und schaffen es unbeschadet an die Küste. In Nah Trang verbringen wir zwei Stunden am Strand bevor es abends mit dem Nachtzug in das 12h entfernte Hoi An geht. Wir denken und aus Unwissenheit heraus lagen wir falsch, dass wir ein eigenes Schlafabteil gebucht hätten. Als wir unsere „Plätze“ finden schauten wir nicht schlecht als uns eine vierköpfige vietnamesische Familie mit großen Augen ansah🙈. Dafür das insgesamt 9 Personen auf 2 Quadratmeter, immer nur eine Person stehen kann, wir nicht sitzen können (nur liegen), die Abteiltür nicht geschlossen werden kann, die Lautsprecherdurchsagen extrem laut sind, die Klimaanlage auf 16C eingestellt ist, schlafen die Kinder tatsächlich super gut. Marie und Käthe teilen sich eine Liegefläche von ca 50 cm Breite und Emil schläft im Dreier Stockbett ganz oben, da die vietnamesische Familie die zwei Betten unten gebucht hatte. Theo und Marie und Käthe in der Mitte und somit Michael und Emil ganz oben in ungefähr zwei Metern Höhe. Wir bauen um Emil herum einen Schutz, damit er nicht von der Pritsche fällt. Morgens um 3 Uhr verlässt die andere Familie den Zug und wir denken kurz, dass nachts um 3 Uhr kein neuer einsteigen wird, aber dies ist nicht so und 5 Minuten später haben wir neue Mitfahrer in unserem Abteil. Morgens um 6 Uhr kommen wir pünktlich in Da Nang an, sind um ein Abenteuer reicher und die Kinder sind super ausgeschlafen – nur die Eltern leider nicht.
















Wenn einer eine Reise tut… Dann hat er viel zu erzählen!
Liebe Marie und Michael,
Wie schön all eure Fotos zu sehen und von euren Erlebnissen in Da Lat zu lesen!
Einiges hattet ihr ja schon erzählt, aber so ist es noch mal ausführlicher 🙂
Hat uns allen sehr gut gefallen!
Liebe Grüße aus Vang Vieng,
Marion
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