Viva Colombia – ein neues Abenteuer

Mit vielen zauberhaften Eindrücken im Gepäck packten wir unsere sieben(tausend) Sachen und flogen von San José nach Bogota, der Hauptstadt Kolumbiens. Ein Hauptgrund für die Entscheidung nach Kolumbien zu reisen war, dass man für die Einreise keinen negativen PCR Test benötigte. Lediglich die kolumbianische Corona App und einen ausgefüllten Gesundheitspass wurde verlangt. Der Flug und die Einreise verliefen überraschend unkompliziert. Das wir nicht nur gefühlt die einzigen Europäer dort waren bestätigten uns später auf der Reise auch einige Gastgeber und andere gesprächsbereite Kolumbianer in entlegeneren Ortschaften. 

In Bogota angekommen wollten wir auch so schnell als möglich weiter und raus aus der über neun Millionen bevölkerten Metropole. Nicht nur in Zeiten der Pandemie und der vielen Menschen wegen, auch der Verkehr, die stickige Luft und die wenigen Sehenswürdigkeiten veranlassten uns schnell weiter zu ziehen. Mietwagen inkl. Kindersitze haben wir empfangen und sofort begannen die ersten kolumbianischen Fahrstunden mitten durch Bogota. Ein gutes Nervenkostüm, mindestens zwei Paar Augen und kolumbianischer Egoismus sind hier Mindestvorraussetzung. Leider ist der Verkehr in Bogota so stark, dass man ca. 1 Stunde für 20 km braucht. Auf den sehr gut ausgebauten Autobahnen kommt man deutlich schneller voran, allerdings mit etwa 60 km pro Stunde, auf Grund der Berge. 

Unser erstes Ziel mit einer Zwischenübernachtung in einem kleinen Ort namens Guamo war Villavieja. Wir stellten fest, dass selbst die kleinen Orte sehr belebt sind. Nur etwa die Häfte des Landes ist auf Grund der Topographie zugänglich und die 50 Mio. Einwohner verteilen sich auf eine verhältnismäßig kleine Fläche. Villavieja war für uns Ausgangspunkt um die karge aber atemberaubend schöne Tatacoa Halbwüste zu erkunden. Der Wüste entsprechend waren die Temperaturen deutlich über 30*C.

Tatacoa Wüste

Eine beeindruckende Landschaft mit einfacher Infrastruktur, aber auch Abkühlungsmöglichkeit. 😅

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