22. August 2026
Nach ausgiebiger Poolzeit sind wir ein letztes Mal in Yogyakarta unterwegs. Heute ist Nationalfeiertag und im Zentrum finden zahlreiche Feierlichkeiten und Umzüge statt. Ein farbenfrohes Spektakel und ein Fest für alle Sinne. Am Nachmittag setzen wir unsere Reise in nördliche Richtung fort und befahren zum ersten Mal die mautpflichtige Autobahn. Dank unserer vorherigen Recherche wissen wir, dass wir dafür eine elektronische Mautkarte benötigen, die sich an den größeren Supermärkten aufladen lässt. Am Abend erreichen wir Bandungan und schlemmen uns durch den dortigen Nachtmarkt.
Am nächsten Morgen wollen wir den Berg Ungaran besteigen. Auf dem Weg kommen wir an zahlreichen landwirtschaftlich genutzten Flächen vorbei. Hier im Hochland auf etwa 1.300 Metern Höhe werden Tomaten, Gurken, Chilis und vieles mehr angebaut. Leider stimmen die Wanderwege vor Ort nicht mit unserer Karte überein und wir schaffen es deshalb nicht bis zum Gipfel. Trotzdem wird es eine abwechslungsreiche und gelungene Wanderung – mit vielen Klettermöglichkeiten, die vor allem bei den Kindern für Begeisterung sorgen. Anschließend besuchen wir noch die nahegelegene hinduistische Tempelanlage Gedong Songo. Hier sind fünf kleinere Tempel durch einen schönen Rundweg miteinander verbunden, den man zu Fuß oder auch auf dem Rücken eines Pferdes erkunden kann. Hier zeigt sich einmal mehr die kulturelle und religiöse Vielfalt Indonesiens. Islam, Christentum, Buddhismus und Hinduismus prägen das Land und existieren vielerorts friedlich nebeneinander.
In Tegal legen wir unseren nächsten Halt ein und verbringen einen entspannten Tag in einem großzügigen Wasserpark. Auch hier sind wir wieder fast die einzigen Besucher – und genießen die willkommene Abkühlung.
Am Abend beziehen wir in Cirebon unsere Unterkunft für eine Nacht. Da heute unser Hochzeitstag ist, lassen wir den Abend in einem tollen Restaurant mit Blick über die Stadt ausklingen. Für Fischliebhaber ist das Restaurant Klapa Manis ein echter Tipp.
Am nächsten Tag steht ein reiner Reisetag auf dem Programm. Wir müssen einmal komplett durch Jakarta, um auf die andere Seite der riesigen Metropole zum Flughafen zu gelangen. Außer den vollen Straßen und dem scheinbar endlosen Verkehr bekommen wir von der Hauptstadt allerdings nicht viel zu sehen. Und dann ist es tatsächlich so weit: Viel zu schnell neigt sich unser Reiseabenteuer dem Ende entgegen und es heißt Abschied nehmen. Indonesien hat uns tief beeindruckt und wir können uns sehr gut vorstellen, noch weitere Inseln dieses faszinierenden Landes zu erkunden. Nicht nur die freundlichen und offenen Menschen, sondern auch die beeindruckende Vulkanlandschaft, die vielfältige Tierwelt und die unglaubliche kulinarische Vielfalt machen Java für uns zu etwas ganz Besonderem. Mit vielen gesammelten Fotos, unzähligen Eindrücken und jeder Menge schöner Glücksmomente im Gepäck geht es zurück nach Europa und Australien. Eine Reise, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird - Bis bald!