Entlang der westlichen Küste setzen wir unsere Route fort bis in das Gebiet des mächtigen Taranaki Vulkanberges. Bei der abendlichen Ankunft versteckt er sich in den Wolken, am nächsten Morgen jedoch zeit er sich in seiner ganzen Pracht. Den Gipfel zu erklimmen erscheint uns nach dem bisher straffen Wanderprogramm und reinen 15 KM Bergauflaufens etwas zu viel. Wir unternehmen eine kleinere Wanderung in mittlerer Höhe, die uns immer wieder tolle Ausblicke auf den Gipfel beschert. Durch märchenhaften Wald und vorbei an zwei Wasserfällen führt uns dieser Tagesausflug. Ein Vulkan wie aus dem Bilderbuch und durch seine Lage am Meer könnte man an einem Tag morgens auf dem Gipfel Ski Fahren und nachmittags am Strand surfen.

























Ab selben Abend fahren wir wieder ins Landesinnere und der „vergessene Welt“ Highway Nr. 43 macht seinem Namen alle Ehre. Hier geht es auf kurvenreicher Fahrt über grüne Hügel und durch schmale Täler. Weideland, Wälder und Felsformationen wechseln sich ab und natürlich fast überall Schafherden. Eine unvergleichliche Kulisse eröffnet sich und alle die mit Peter Jacksons Verfilmung der Herr der Ringe etwas anfangen können, wird diese Landschaft bekannt vorkommen.











Nächster Tag und nächster Vulkan – Diesmal sind wir in der Rotoaira Region unterwegs und vom Whakapapa Dorf haben wir zum Glück wieder bei gutem Wetter gleich drei Vulkane im Blickfeld. Den schneebedeckten Thaurangi, den hohen Ngauruhoe und den mit vielen Kratern gespickten Tongariro. Auch hier “begnügen„ wir uns mit einer 6 KM Wanderung mit wenig Steigungen, pausieren an einem tollen Wasserfall und haben immer wieder Ausblicke auf die Vulkane.





















Abends reichen die Temperaturen sogar noch, um im Taupo See eine Runde zu schwimmen. Bei Sonnenuntergang essen wir unser Abendessen am See.





Im gleichnamigen beliebten Urlaubsort Taupo ist richtig viel los und wir können auf dem städtischen Zeltplatz noch eine kleine Lücke für unseren Camper ergattern. Am nächsten Morgen besuchen wir die Huka Wasserfälle, bei denen 220 Kubikmeter Wasser pro Sekunde durchfließen. Durch die hohe Fließgeschwindigkeit schäumt es regelrecht. Dieses Naturschauspiel bewunderten wir zusammen mit sehr vielen anderen internationalem Publikum. So viele Touristen an einem Ort hatten wir bisher nur in Sydney erlebt.





Nach kurzem Einkaufsstop und Eispause besuchen wir das Waiotapo Wonderland, wo wir auf einem großen Rundweg viel thermoseismische Aktivitäten in Aktion erleben können. Die farbigen, dampfenden Seen und Krater sind spektakulär und es riecht stark nach Schwefel.














