Entlang der Westküste vorbei an malerischen Buchten und Steilklippen und über das schöne Städtchen Bosa setzen wir unsere Route fort. Hier erkunden wir die Altstadt und das dazugehörige Castello, von dem man eine tolle Aussicht genießt. Ausgangspunkt für die nächsten Tage ist Arborea, eine kleine Stadt in der Gegend von Oristano. Die Strände und Buchten bleiben ähnlich schön, im Landesinneren ändert sich jedoch das Bild. Es gibt viele landwirtschaftlich genutzte Flächen und wir kommen u.a. an großen Mais-, Getreide- und Wassermelonenfeldern vorbei. Wir unternehmen eine Halbtageswanderung zum Monte Arci und finden ein überraschend grünes und schattiges Waldgebiet. Außerdem besuchen wir die antike Metropole Tharros und deren gut erhaltene Ruinen. Abkühlung darf nicht fehlen und wir sind jeden Nachmittag am Meer baden, z.B. am Reiskornstrand in Arutas, der tatsächlich aus kleinen reiskornartigen Steinchen besteht. Hier sind wir nicht alleine und man merkt das in Italien mittlerweile die Sommerferien begonnen haben und viele Italiener ihre Urlaubsinsel aufsuchen.






























Nach drei Nächten geht es weiter durchs Landesinnere an die Ostküste. Die kurvenreiche Fahrt führt uns durch viele verschlafene Ortschaften und wunderschöne Bergkulissen. Einen Zwischenstopp legen wir am Tafelberg der Wildpferde ein und wir können zu Fuß auf leisen Sohlen tatsächlich eine kleine Gruppe der kleinen Gira Wildpferde aufspüren, die nur noch in diesem Gebiet leben.












Unsere letzte Station für vier Tage ist eine geräumige Ferienwohnung in der Nähe von Arbatax. Das malerische Fischerstädtchen ist bekannt für seine roten Felsformationen und auch hier finden wir wieder malerische Strände. Die Wassertemperatur ist mittlerweile auch gestiegen und lädt zum Schnorcheln ein. Neben Pasta, Pizza und Fisch gibt es noch eine weitere traditionelle sardische Speise, die wir bisher vergeblich gesucht haben aber außerhalb von Tortoli werden wir fündig und finden einen wunderschön abgelegenen authentischen Hof der frisches Spanferktel mit Kartoffeln und Gemüse anbietet. Außer uns nur Einheimische und ein echter Geheimtipp (Sa Figamoru Ristorante tipico Sardo).














Neben ausgedehnten Strandbesuchen unternehmen wir unsere bis dato anspruchsvollste Wanderung zur Goroppo Schlucht. Insgesamt 9KM und 700HM verlangen von uns einiges ab. Die Jungs schaffen es mit eigener Kraft und wir durchlaufen spektakuläre Natur und haben einen fantastischen Tag. Die letzten zwei Tage verbringen wir entspannter und tanken nochmal richtig Sonne bevor es abends wieder zurück nach Olbia auf die Fähre geht. Die italienische Küche, die sauberen und atemberaubenden Strände mit klarem Wasser, die schroffen Felslandschaften mit zahlreichen Wandermöglichkeiten, und das sonnige Wetter machen Sardinien für uns zu einem echten Urlaubsparadies.





















