Hallo Insel Borneo – die ersten Eindrücke 🌏

Von Hanoi über Kuala Lumpur fliegen wir nach Kota Kinabalu, eine der wenigen größeren Städte auf der Insel Borneo. Der nördliche Teil Borneos, den wir bereisen möchten gehört zu Malaysia und der größere südliche Teil zu Indonesien. Hier direkt auf Äquator Höhe herrscht ein heißes tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die ersten fünf Tage nehmen wir uns eine kleine Auszeit vom Reisen und machen für unsere Verhältnisse nichts. Wir verbringen entspannte Tage in einer tollen Unterkunft am Meer mit großem Garten und erfrischendem Pool, gehen alle vier zum Friseur, planen unsere Reiseroute und kümmern uns um Rückflüge nach Deutschland.

In Kota Kinabalu besuchen wir die große Stadtmoschee, die für bis zu 12.000 Gläubige Platz bietet und die wir nur entsprechend angemessen bekleidet betreten dürfen. Ein lustiges und zugleich authentisches Erlebnis. Abends erkunden wir den lokalen Markt und bestellen unser Lieblingsgetränk namens Milo, heise Schokolade mit Eiswürfeln. Das bekommt man hier so in jedem Café oder an jeder Ecke.

Mit dem Mietwagen verlassen wir den Stadtbereich Rund um Kota Kinabalu und fahren in südliche Richtung. Unser Ziel sind die „Wetlands“, ein Flussdelta mit vielen Mangroven und einer der noch wenigen Rückzugsgebiete der nur auf Borneo lebenden Nasenaffen. In einem kleinen Dorf namens Weston fragen wir am Markplatz nach Übenrachtungsmöglichkeiten und finden schließlich eine einfache Unterkunft, die einzige hier im Ort. Hier in den Feuchtgebieten wimmelt es von Mosquitos und draußen bewegen geht nicht ohne Mückenspray. Die wenigen Einheimischen freuen sich über seltene ausländisch-westliche Gäste und auch ohne viel englische Verständigung schaffen wir es, zwei lokale Bootsfahrten mit Fischerbooten zu organisieren. Tatsächlich haben wir Glück und dürfen eine große Gruppe von Nasenaffen in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Zudem sehen wir auch sehr viele verschiedene Vögel und einige kleine und große Krokodile. 

Über Tenom geht es weiter nach Keningau, wo wir einen Wanderausflug unternehmen, was bei den Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit teilweise recht anstrengend ist. Dafür werden wir mit einem tollen Ausblick und herrlicher Natur belohnt. 

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