Hội An – in der Stadt der Laternen 🏮

Nach der abenteuerlichen Nachtzugfahrt und einer weiteren Stunde Taxifahrt erreichen wir schließlich unsere nächste Station – das historisch gut erhaltene Hội An. Hier schlagen wir für vier Tage unser Lager auf und übernachten bei der bisher gastfreundlichsten Begegnung. Die sympathische und lustige Daisy spricht fließend Englisch, was sonst eher die Ausnahme ist und bietet ein super leckeres Frühstück mit Obst, frischem Omelette und Pancakes an. Auch unsere deutschen Reisefreunde treffen wir hier verabredeter Weise wieder und sie übernachten auch in Daisys Villa mit kleinem Garten und Pool.

Trotz Müdigkeit erkunden wir einige Gassen des kleine Städtchen bereits am ersten Tag und machen eine kurze Bootsfahrt. Der lokale Markt ist leider fast ausschließlich auf die Touristen ausgelegt und bietet sehr viele Souvenirs. Gerade am Wochenende ein buntes Treiben mit Touristen aus aller Welt. Die meisten Besucher kommen aus Südkorea und China, aber wir treffen auch einige Europäer und Australier. 

Hội An liegt fast direkt am Meer und wir nutzen das schöne Wetter für Spielen am Strand und Baden im Meer. Mit unseren Reisefreunden besuchen wir abends eine spektakuläre Show mit tollen Lichtern und Effekten, die über die wechselhafte Geschichte der Stadt erzählt. Außerdem ist Hoi An bekannt für seine zahlreichen Lampions, die überall verkauft werden und die vielen Maßschneidereien. Hier lassen wir uns auch vermessen und nehmen zwei Mäntel als Souvenirs mit. Die gut erhaltenen kolonialen Bauten, die vielen kleinen Cafés, die schmalen Gassen und vielen Lampions erzeugen eine gemütliche Stimmung. Wir schauen uns ein kleines Museum über die Urvölker an und bekommen Einblicke in deren Traditionen und Handwerke.

Zusammen mit der andern Familie verlassen wir das schöne Hoi An und unsere herzliche Gastgeberin Daisy. Vielen lieben Dank für Alles!

Das nächste Ziel, die Kaiserstadt Hue, liegt eigentlich nur 120 KM in nördliche Richtung entfernt und dennoch ist es eine längere Fahrt im Privatbus (ca 6h). Wir überqueren den sogenannten Wolkenpass, der die Grenze zwischen dem einstigen Nord- und Südvietnam markiert. Unterwegs besuchen wir eine Felsenhöhle in beeindruckender Größe und auf der kurvenreichen Strecke haben wir Ausblicke auf die Küste und das Bergland.

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