
Der eigentliche Plan war nun in die Karibik zu fliegen, um nach gut zwei Wochen kolumbianischem Hochland, wieder Strand und Meer für Theo, Emil und uns aufzusuchen. Nach zweiwöchigem Aufenthalt dort wollten wir nach Hause reisen, ohne in Deutschland in Quarantäne zu müssen, da einige karibische Inseln aktuell kein Risikogebiet sind. Von Bogota führten nur Flüge über Miami in die Karibik oder auch zurück nach Europa. Wir beantragten kurzfristig ein ESTA Visum für die USA, welches man auch für einen Transfer ohne den Flughafen zu verlassen, benötigt. Da wir also so oder so in die USA einreisen mussten, entschieden wir uns spontan Miami für ein paar Tage anzuschauen und die Corona Lage vor Ort zu beurteilen. Aus ein paar Tagen wurde eine ganze Woche und aus einer Woche wurde … 😉

Abflug Bogota 
warten in Miami
Die Einreise am Tag vor Heilig Abend in die USA von Bogota über Miami verlief wieder einmal überraschend einfach. Kein PCR Test, kein Gesundheitspass, lediglich das zuvor genehmigte Visum reichten für die Einreise aus. Dies war aber nur möglich, da wir nicht aus dem europäischen Schengen Raum kamen, aus dem nach wie vor eine Einreise in die USA untersagt ist. Das einzige Negativerlebnis war, das wir am Flughafen Miami bei der Einreise knapp zwei Stunden anstehen mussten, auf Grund des hohen Andrangs. Die Weihnachtstage verbrachten wir in Miami Beach, entweder am Strand, auf dem Spielplatz oder beim Sightseeing. Ein ziemlicher Kontrast zu Kolumbien. Teure Sportwagen, Luxusyachten und Prachtbauten an jeder Ecke. Mildes, um die 20*C warmes Winterwetter begleitete uns über Weihnachten. An Heilig Abend gab es selbstgemachte „Königsberger Klopse“ und eine kleine Bescherung. Noch existiert bei uns kein Weihnachtsmann und so wurden weder er noch ein Weihnachtsbaum von Theo oder Emil vermisst. Ein anderes aber trotzdem unvergessliches Weihnachtsfest unter Palmen. Zudem machte Theo uns ein großes Geschenk und begann richtig zu laufen. Ein im wahrsten Sinne des Wortes, bewegender Moment! 😊
Stylisch bunte Häuschen am Oceans Drive, malerische Strandkulissen, imposante Hotelbauten und viele grüne Parks im reichen und angesagten Miami Beach. Kubanische Einflüsse im Stadtviertel Little Havanna in Miami, eine aufgeräumte Metropole in Miami und Fort Lauderdale mit seinen Kanälen wie in Venedig gehörten zu unseren Tagesausflügen.
Die erste Woche waren wir viel zu Fuß unterwegs und bekamen schnell ein Gefühl dafür, welche Distanzen man hier zurücklegen kann. Flächenmäßig in einer viel größeren Dimension als in Deutschland… Da wir den öffentlichen Nahverkehr pandemiebedingt nicht mehr als absolut nötig nutzen wollten und unsere nähere Umgebung erkundet hatten, entschieden wir uns erneut für einen Mietwagen. Von Miami ging es in die nahegelegenen berühmten Sumpfgebiete, die Everglades. Alligatoren, Schlangen, Echsen und viele verschiedene Vögel in einer einzigartigen Sumpf und Graslandschaft durften wir entdecken.

















Krokodil 
Alligator (breites Maul) 


Seekuh 



















































