Wir verlassen gut gebräunt und nach drei Wochen nun so richtig im Reiserhythmus angekommen die wunderschöne Halbinsel Nicoya. Wir müssen zum ersten Mal unseren Windelvorrat auffüllen und sind nach wie vor froh einen Mietwagen dabei zu haben um unser Gepäck (gefühlte 90% davon für die Kids) komfortabel zu transportieren. Wir wollten die Fahrstrecke abkürzen und entschieden uns für eine Fährfahrt zurück aufs Festland. Beim zweiten Fährhafen ergatterten wir ein Ticket und genossen die 1,5 stündige Schifffahrt.
Unser erstes Ziel auf dem Festland war die Region rund um den Monteverde Nationalpark, der für seinen ursprünglichen Dschungel bekannt ist. Hier im Hochland prallen tropisch feuchtwarme karibische und pazifische Luftmassen aufeinander, was 11 Monate im Jahr für nebeliges und regnerisches Wetter sorgt. Luftfeuchtigkeit immer knapp unter 100%, aber dafür die Temperaturen mit ca. 21 C moderater. Wir waren zeitweise die einzigen Besucher im Park, der mit seinen engen Dschungelpfaden und unzähligen exotischen Planzen einen sehr ursprünglichen Einblick gab. Wir entdeckten u.a. ein faszinierend aussehendes Neunbinden–Gürteltier.
Nach den zwei nassen Tagen in Monteverde ging es weiter Richtung Süden an die Pazifikküste nach Quepos, natürlich nicht ohne an einer der Brücken zu halten, von denen man die (zum Glück nur im Süßwasserfluss beheimateten) Krokodile beobachten kann. Da lobe ich mir die deutschen Flüsse, wo man mal unbedarft die Füße reinhalten kann. 😀
In der Umgebung von Quepos besuchten wir einen der bekanntesten Nationalparks, den Manuel Antonio Nationalpark. Leider sehr touristisch und anstrengend, da überall versucht wurde uns eine Tour zu verkaufen oder irgendein Unsinn behauptet wurde. Hier merkte man die Tourismusflaute der letzten Monate und das Erscheinen der wenigen internationaler Touristen spornte so Manchen zur Höchstform an. Dank Maries perfekter Spanischkenntnisse bei uns ohne Erfolg. Der Park war aber dennoch schön.


Weißkopfäffchen 


Emils Leidenschaft: Fegen
Einen Tagesausflug nach Uvita bescherte uns wieder einmal einsame Strände und viel Zeit im “Sandkasten“. Die hier gelegentlich vorbeiziehenden Wale ließen sich nicht blicken, dafür einige imposante Echsen.






















